Praxis für psychologisch-pädagogische Lerntherapie - Sabine Höne



Zwei Leitgedanken veranschaulichen den Hintergrund meiner Arbeit:
Winston Churchill hat einmal gesagt: „Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen, man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann“. Johann Wolfgang von Goethe sagte: „Wer den ersten Knopf verfehlt kommt mit dem Zuknöpfen nicht zurecht.“

Kindern, die Schwierigkeiten mit dem Lernen haben, ist in der Regel nicht damit geholfen, dass mehr und mehr mit ihnen gelernt wird – in der Hoffnung, dass irgendwann einmal der Knoten platzt.
Durch ein solches Lernen, das sich meist nicht am Kind, sondern am Schulstoff orientiert, entstehen leider oft noch mehr Misserfolgserlebnisse, Druck und Stress. Dies führt dazu, dass das Kind immer weniger gern und mit immer geringerem Erfolg lernt. Sehr häufig kommt es auch noch zu einer Anspannung der gesamten Familiensituation.
Deshalb ist mein Ansatz nicht der, mehr von dem zu lernen, was das Kind für die Schule können sollte, sondern dort anzusetzen, wo das Kind Schwierigkeiten hat: beim ersten Knopf. Auch das Lerntempo richtet sich ganz nach dem Kind. Durch dieses Vorgehen kann es nach und nach Defizite abbauen, Erfolgserlebnisse spüren und ein gutes Lernverhalten und neues Selbstbewusstsein aufbauen.
Hierbei darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen, denn Ohne Humor ist Therapie witzlos und mit einem guten Gefühl lernt es sich leichter.